Beschäftigungsprojekte


Die Eingliederung als Ziel


Mit Hilfe von öffentlichen Geldern können abseits vom vorhandenen Arbeitsmarkt Beschäftigungen angeboten werden - die sogenannten Mehraufwandsentschädigungen (MAE) - um arbeitslose Menschen langfristig wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern zu können.

Die Teilnehmer erhalten zusätzlich zum ALG II eine sogenannte Mehraufwandsentschädigung, die dem Ausführenden zusätzlich entstehende Aufwendungen durch die Ausübung des Zusatzsjobs erstattetn sollen. Die MAE stellt somit kein reguläres Arbeitsverhältnis dar.

Die Arbeitsgelegenheiten werden in Kooperation mit verschiedenen Städten, Gemeinden und Schulen durchgeführt. Derzeit zählen dazu: die Stadt Eisenberg, die Gemeinden Schlöben, Camburg und Quirla; die „Friedensschule“ Kahla und die Grundschule „Im Saaletal“ in Camburg.

Silke Nöhring
Sabrina Ritzmann
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Im Fokus der Aktivierungsmaßnahme stehen die Ziele Erhaltung und Ausbau der Beschäftigungsfähigkeit sowie der Erhalt bzw. die Wiederherstellung einer geregelten Tagesstruktur.

Die Teilnehmer erhalten durch die MAE die Möglichkeit, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen, neue Kontakte zu knüpfen, soziale Kompetenzen zu erwerben und einen geregelten Tagesablauf zu absolvieren.

Darüber hinaus werden folgende Schwerpunkte gesetzt:
  • Intensive Betreuung der Teilnehmer und Hilfe bei Problemklärungen
  • Stärkung von Selbstbewusstsein
  • Entwicklung und Stärkung persönlicher, sozialer und ggf. beruflicher Kompetenzen
Ziel der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung ist die Eingliederung von arbeitslosen Menschen.
Durch die Arbeitsgelegenheiten sollen Arbeitslose wieder an den Rhythmus des Arbeitstages und die Erwartungen des Arbeitsmarktes herangeführt werden.
Um die Eingleiderung zu erreichen, wird ein Hauptaugenmerk auf die "weichen Faktoren" gelegt.
Die Zielgruppe der Arbeitsgelegenheiten sind Langzeitarbeitslose.

Zur Zeit werden 25 Teilnehmer beschäftigt.